Senioren: TraumRunde Hüttenheim-Seinsheim am 07.09.2022

Weinparadiesscheune Seinsheim
Weinparadiesscheune Seinsheim
Rastplatz mit Kreuz am Tannenberg
Rastplatz mit Kreuz am Tannenberg

In der Umgebung des Schwanbergs kennen wir uns ja zwischenzeitlich schon sehr gut aus.
Deshalb wollten wir am 07.09.22 wieder einmal zur Weinparadiesscheune laufen. Wir trafen
uns daher um 9:30 Uhr am Parkplatz der PTH wegen der Bildung von Fahrgemeinschaften.
Pünktlich ging es los über Kitzingen in Richtung Hüttenheim. Kurz hinter Hüttenheim stellten wir
dann unsere Fahrzeuge auf einem Wanderparkplatz ab. Dann ging es, zunächst etwas bergauf,
zu einem jüdischen Friedhof. Weiter ging es dann hinauf auf das Plateau des Hüttenheimer
Tannenbergs. Hier eröffnet sich ein grandioser Rundblick über das sogenannte Weinparadies
und in die fränkische Landschaft.

Wir machten dann an dem beliebten Rastplatz mit Kreuz am Tannenberg eine verdiente Pause.
Dieses Kreuz wurde zur Erinnerung an die Wiedervereinigung Deutschlands errichtet.
Da die Weinlese in diesem Jahr schon früh begonnen hatte, konnten wir auch interessante
Gespräche mit Winzern führen. Dabei haben wir u.a. erfahren, dass die Weinrebe „Bachus“
wohl im trockenen Franken keine Zukunft mehr hat, die Winzer setzen hier u.a. verstärkt auf die
Weinrebe „Silvaner“.
Nach der Pause ging es wieder den Tannenberg hinunter.

Nachdem wir noch sehr gut in der Zeit waren, gingen wir – vorbei an der Weinparadiesscheune
– durch den Wald hoch bis zur Ruine der Kunigundenkapelle.

Die sagenumwobene Kunigundenkapelle
Die sagenumwobene Kunigundenkapelle

 Hier erwartete uns ein herrlicher Ausblick. Bernhard erzählte uns dann die Geschichte um diese sagenumwobene Ruine. Danach ist die Kapelle nach der Kaiserin Kunigunde benannt worden, der Gemahlin Kaiser Heinrich II. Der Legende nach wollte die Kaiserin von Bamberg nach Würzburg reisen. In den dunklen Wäldern um den Frankenberg kam sie mit ihrem Gefolge vom Weg ab und verirrte sich in der Nacht. Sie gelobte, an der Stelle, an der ihr Gott das erste Anzeichen einer menschlichen Ansiedlung zeigte, eine Kapelle errichten zu lassen. Gleich darauf zeigte sich ein Licht und sie hörte die Glocke von Bullenheim. Getreu ihrem Gelübde ließ sie auf dem Bergvorsprung eine Kapelle als Zeichen der Errettung errichten.

Dieses Lokal hat eine ganz besondere Atmosphäre mit fränkischen Spezialitäten und hervorragenden Weinen aus dem Weinparadies. Nachdem wir alle sehr gut gegessen hatten, traten wir unseren Rückweg zu dem Parkplatz an. Wegen des schönen Wetters haben wir uns dann noch entschieden, einen Rundgang durch die Hüttenheimer Kirchenburg zu machen. Sie ist eine der größten erhaltenen Gadenkirchenburgen in Franken. Besonderes Kennzeichen sind die vielen Kellerhälse, so heißen die Kelleraufgänge, die erst später zur Vergrößerung des Kellerraumes gebaut wurden. So ging wieder ein sehr schöner Wandertag mit vielen neuen Eindrücken und tollen Aussichten versehen, zu Ende. Es hat allen viel Spass gemacht, wieder unsere nähere Heimat zu erkunden.

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