Fasching und Wanderung der Senioren im März 2019

Fasching und Wanderung der Senioren im März 2019

Man dreht sich um, ist es denn wahr, der Fasching ist schon wieder da.
Auch die Senioren konnten dem Treiben nicht ausweichen. Den Raum hergerichtet, in den Fundus gegriffen und sich selber herausgeputzt, so konnte der Nachmittag am 04. März 2019 beginnen. Mit einem Glas Sekt wurde noch auf einen Geburtstag angestoßen, selbstredend nach einem zünftigen Ständchen. Ein Rückblick auf unsere Veranstaltung (Wanderung nach Veitshöchheim) und ein Ausblick auf unsere nächsten Planungen schlossen sich an. Kaffee und von der Bäckerei Rössner gesponserte Krapfen fanden reißenden Absatz. Es hat allen sehr gut geschmeckt. Mit Beiträgen unserer Büttenredner war es ein, in humorvoller Atmosphäre, viel zu schnell zu Ende gehender Nachmittag.

Am 19. März 2019 trafen sich die Senioren, ausgerüstet mit Spaten, Hacken und Handkarren, an der Pleichachtalhalle. Die Gerätschaften waren notwendig, wollten wir doch die Märzenbecher im Thierbachtal suchen. Nein, die Gerätschaften hatten wir selbstredend nicht dabei, wollten wir uns doch die schönen Frühblüher in der Natur anschauen. Damit auch noch andere sich an den Blumen erfreuen können, haben wir sie in ihrer natürlichen Umgebung belassen. Zunächst ging es per Auto nach Tückelhausen. Unterhalb des Klosters fanden wir direkt an dem Gaubahnradweg unseren Parkplatz. Der Gaubahnradweg war auch unser Wanderweg nach Gaukönigshofen. Auf ebener Strecke, immer begleitet vom angenehmen Geplätscher des Thierbachs, erreichten wir die ersten Märzenbecher am Wegesrand. Dann mussten wir unseren Weg kurz verlassen, um oberhalb in einem kleinen Waldstück, ein großes Feld mit Märzenbecher bestaunen zu können.

Nachdem sich alle ausgiebig an den Frühlingsboten satt gesehen hatten, setzten wir unseren Weg fort. Als nächstes erreichten wir den Ort Acholshausen. Auf einer Übersichtstafel lernten wir, dass der Ort 1944 durch Bomben komplett zerstört wurde. Ein von der ehemaligen Gaubahn zurückgelassenes Signal stand auf „Stopp“ und wollte uns so wohl am Weitergehen hindern. Wir ließen uns jedoch nicht aufhalten.

Dann lag Gaukönigshofen vor uns. Um zu unserem Gasthaus „ Zum Gaugrafen“ zu gelangen, mussten wir noch den ganzen Ort durchqueren. Angefüllt mit den Eindrücken der Wanderung, ließen wir uns auf den vorbereiteten Plätzen nieder. Es gab zu Trinken und zu Essen. Wohlgestärkt brachen wir nach einer ausgiebigen Rast wieder auf. Aus der Gruppe kam der Hinweis auf einen sehenswerten Kunstgenuss. Diesen konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Man weiß ja nie, ob die Gelegenheit noch einmal wiederkehrt. Also machten wir uns auf zum „Dom vom Gau“, der Schutzengelkirche in Gaukönigshofen.

Nach einer intensiven Besichtigung und einer stillen Minute der Einkehr, machten wir uns auf den Rückweg zu unseren Fahrzeugen.

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