Mit einem Spaziergang begann der 1. Mai 2019

Mit einem Spaziergang begann der 1.Mai

Morgens wachten wir auf und da war er, der Wonnemonat Mai.

Im Maidbronner Weg hatten wir, die Senioren, sich zu einem Spaziergang nach Maidbronn verabredet. Das Wetter spielte mit und zeigte sich von der angenehmen Seite. Selbst der Wind hatte ein Einsehen und brachte die Frisuren der Damen nicht durcheinander, bei den Männern konnte er keinen Schaden mehr anrichten.
Begleitet vom Chorgesang der Vögel und gekrönt von den Solostimmen einzelner Piepmatze führte uns der Weg hinauf zur Rochuskapelle und durch den Wald zum Feldrand oberhalb Maidbronns. Der Leiter unserer Exkursion hatte sich vorgenommen Maidbronn über die Fischteiche zu erreichen. Also wurde der Ort zunächst in einem weitläufigen Bogen rechts umgangen. Die hügelige Landschaft eröffnete immer wieder neue Aus- und Einblicke.

Im gemütlichen Schritt, Maidbronn immer im Auge behaltend, näherten wir uns den Fischteichen. Wir wurden von einem ausgiebigen Froschkonzert empfangen. Die Musiker setzten ihre Instrumente lautstark ein und der Generalmusikdirektor gab sich alle Mühe, das Orchester in dem richtigen Stück und im richtigen Takt zu halten. Weiter ging der Weg am Ufer der Fischteiche und einer Kleingartenanlage entlang. Plötzlich erschallte durch einen unserer aufmerksamen Mitspaziergänger ein Ruf wie ein Donnerhall: der Paul, der Paul ist da vorne. Alle wachten aus ihrem Spaziertrott auf und schauten nach vorn. Tatsächlich stand da unser Sportkamerad Paul Fuchs mit seiner Frau Gudrun. Aufgrund seiner Krankheit hatte man sich lange nicht mehr gesehen, umso ausgiebiger und erfreulicher fiel das Wiedersehen aus. Es wurden die Erlebnisse der letzten Zeit ausgetauscht und der Paul wurde selbstredend ausführlich nach seinen Erfahrungen im Umgang mit seiner Krankheit befragt.

Nach einem intensiven Plausch stand der Abschied bevor. Der ganze Ort Maidbronn musste noch durchquert werden, da wir im Sängerheim zum Mittagessen erwartet wurden.

Auf dem Weg durch den Ort bewunderten wir noch den aufwendig und schön geschmückten Osterbrunnen. Dann erreichten wir das Sängerheim. Bei dem ausgezeichneten Wetter war für uns im Freien eingedeckt. Nachdem wir mit Speis und Trank versorgt und das Essen zu aller Zufriedenheit ausgefallen war, machten wir uns auf die letzte Etappe unseres Maispazierganges.

 

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