Wirtshaussingen zur Einweihung der neuen Sporthalle am 18. August 2018

Wirtshaussingen zur Einweihung der neuen Sporthalle am 18. August 2018

Es ist August und in Versbach wird zu Ehren des Schutzheiligen Rochus wie jedes Jahr ein Fest gefeiert. Dieses Jahr soll mit dem Fest gleichzeitig die Einweihung der neuen Sporthalle des SB-Versbach begangen werden. Weiterhin wurden die Abteilungen des Vereins gebeten, am 19. August etwas von ihren Aktivitäten zu demonstrieren. Was könnten wir als Senioren des Vereins dazu beitragen? Salto, Flickflack oder auch nur ein Fallrückzieher kam für uns nicht mehr in Frage! Da erinnerten wir uns an einen gelungenen Abend vor etwa 2 Jahren, an dem wir in der Rochusstube ein Wirtshaussingen veranstaltet haben, was allen Beteiligten sehr viel Vergnügen bereitet hat. Unser Vorstand Günther Ries machte sich an die anspruchsvolle Arbeit, ein renommiertes und geeignetes Orchester für den Abend zu suchen und zu engagieren. Die Veranstaltung sollte in einen der Räume der neuen Sporthalle stattfinden. Senioren wissen nie wie viel Zeit ihnen noch bleibt um noch etwas mitzuerleben und mitzugestalten. Daher haben wir uns beeilt und unseren Beitrag schon am 18. August eingebracht.
Unserem Vorstand ist es tatsächlich gelungen ein 3-Mann Kammerorchester für die Veranstaltung zu gewinnen. Der Raum wurde mit Tischen und Stühlen hergerichtet. Die Tische waren mit Servietten, Rosen in Stielvasen, Kerzen und   Gläsern geschmückt. Ein sehr freundlicher Service übernahm die Bedienung mit den Getränken, die vorher vom Festplatz herbeigeschafft waren.
Dann war es soweit, der Abend konnte beginnen. Draußen auf dem Festplatz spielten die „Bayernkracher“ auf, bei uns drinnen im Raum ergriff das Kammerorchester seine Instrumente. Dieses waren von links am Saiteninstrument und Gesang: Georg Wessner, in der Mitte am Tasteninstrument Josef Weiler und rechts am Saiteninstrument und Gesang Walter Knorz.

Zum zünftigen Einstand wurde das Frankenlied intoniert. Damit war schon einmal der Bann gebrochen und es konnte gar nicht schnell genug ein neues Lied ausgewählt werden. Es waren Textbücher ausgeteilt worden und wer wollte durfte sich ein Lied aus den Büchern wünschen. Es wurde die Seite auf der das Lied steht ausgerufen und so konnte ein jeder textsicher mitsingen. Davon wurde redlich Gebrauch gemacht. In der Zwischenzeit hatte sich das Kammerorchester als eine international bekannte Bande „oh nein Entschuldigung“ international bekannte Band herauskristallisiert. Schnell war die erste Stunde verflogen und die Musiker baten um eine Erholungspause. Es war nicht so ganz herauszufinden, ob sie sich von unserem Gesang erholen mussten oder von ihrer anstrengenden Arbeit der musikalischen Begleitung. Es wurden doch immer wieder neue Lieder gewünscht. Alle diesbezüglichen Spekulationen liefen jedoch ins Leere, die Pause war ganz profaner Natur und diente der Nahrungsaufnahme. Mit neuer Energie ging der Ritt durch das Textbuch weiter.

Melodiesicher trieben unsere 3 Musiker uns zu immer neuen Höchstleistungen an. Keinen der Chorsänger trieb es nach draußen auf den Festplatz und so wurden aus den geplanten 2 Stunden Wirtshaussingen laut und fröhlich 3 Stunden Wirtshaussingen.

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